Five Gardens

Auf einem großzügigen Grundstück in Leonberg-Höfingen entsteht ein ensembleartiges Wohnquartier aus insgesamt vier Mehrfamilienhäusern mit 55 Wohneinheiten. Die Baukörper sind so angeordnet, dass klare Raumkanten definiert werden und gleichzeitig eine offene, durchgrünte Mitte entsteht. Einer der Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Teilvolumen gegliedert, wodurch die Maßstäblichkeit aufgelockert und eine feinere Einbindung in die Umgebung erreicht wird.

Das NUO

Auf einem großzügigen Grundstück entstehen zwei Mehrfamilienhäuser, die als eigenständige Baukörper konzipiert sind und zugleich ein zusammenhängendes, gemeinschaftlich geprägtes Wohnensemble bilden. Die architektonische Idee basiert auf einer klaren Struktur: Jeder Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Volumen gegliedert. Diese Differenzierung erzeugt eine maßstäbliche Anpassung an die Umgebung und verleiht dem Ensemble trotz seiner Größe eine angenehme Kleinteiligkeit. Insgesamt umfasst das Projekt 46 Wohneinheiten mit einer durchdachten Erschließungsstruktur. Die erforderlichen Stellplätze werden überwiegend in einer Tiefgarage organisiert, wodurch die oberirdischen Flächen weitgehend autofrei bleiben und als qualitätsvolle Freiräume genutzt werden können.

48,777° N, 9,197° E
Bauwerk Wohnbau | Nufringen

SIX ON A HILL

Das Projekt

Eine sensible Nachverdichtung, die das gewachsene Dorfgefüge respektiert und aus der Logik des Ortes eine eigenständige, vertraute Architektur entwickelt.

„Six on a Hill“ entsteht im Kontext eines dörflichen Gefüges, das über Jahrzehnte gewachsen ist und eine klare Identität besitzt. Die zentrale Frage des Projekts lautet, wie Nachverdichtung in einem sensiblen Umfeld gelingen kann, ohne die bestehende Struktur zu überformen. Grundlage bildet §34 BauGB, der fordert, dass sich das neue Gebäude in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt. Der Entwurf versteht diese Vorgabe als Chance: Architektur entsteht hier aus der präzisen Beobachtung des Bestands und der Weiterentwicklung vorhandener Qualitäten.
Maßstab, Volumetrie und Stellung der Baukörper orientieren sich an der kleinteiligen Struktur des Ortes. Statt eines großen Volumens wird das Projekt in differenzierte Einheiten gegliedert, die die dörfliche Körnung aufnehmen. Unterschiedliche Fassadenfarben brechen die Gesamtfigur in lesbare Teile, während Klappläden ein regionaltypisches Element zeitgemäß interpretieren. Begrünte Fassadenflächen sind integraler Bestandteil des Konzepts und stärken die Einbindung in die landschaftlich geprägte Umgebung. Nachhaltigkeit wird hier nicht technisch definiert, sondern über die Dauerhaftigkeit einer städtebaulichen Lösung, die langfristig akzeptiert und genutzt wird.

Kontext

Die Architektur von Six on a Hill entwickelt sich aus der dörflichen Struktur und übersetzt Maßstab, Volumetrie und Stellung der Baukörper in eine zeitgemäße, fein gegliederte Form.

Der Entwurf orientiert sich an der vorhandenen Bebauung und übernimmt deren kleinteilige Logik. Statt eines monolithischen Baukörpers entstehen mehrere differenzierte Einheiten, die sich selbstverständlich in das Dorfgefüge einfügen. Maßstab und Proportionen folgen der Umgebung und schaffen eine vertraute, aber eigenständige Präsenz. Die Architektur versteht den Ort als Ausgangspunkt und entwickelt daraus eine sensible Weiterführung des Bestehenden.

Floor Plan
Floor Plan
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Fassade

Die Fassadengestaltung greift regionale Elemente auf und interpretiert sie neu, sodass eine vertraute, aber zeitgemäße Erscheinung entsteht.

Unterschiedliche Fassadenfarben gliedern das Ensemble in lesbare Einzelteile und knüpfen an die Vielfalt der umgebenden Gebäude an. Klappläden greifen ein typisches Element der regionalen Baukultur auf und übertragen es in eine moderne Anwendung. Begrünte Fassadenflächen sind integraler Bestandteil des architektonischen Konzepts und verbessern das Mikroklima. Die äußere Erscheinung bleibt ruhig, differenziert und eng mit dem Ort verbunden.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit entsteht hier nicht durch technische Optimierung, sondern durch eine städtebauliche Lösung, die langfristig akzeptiert, genutzt und weitergedacht werden kann.

Im Sinne des §34 BauGB wird Nachhaltigkeit über die Einbindung in die Umgebung definiert. Ein Gebäude, das sich selbstverständlich in das Dorfgefüge einfügt, bleibt über Jahrzehnte bestehen und wird von der Gemeinschaft angenommen. Die Begrünung unterstützt das Mikroklima und stärkt die landschaftliche Einbindung. Die Architektur setzt auf Dauerhaftigkeit, Ortsbezug und eine Weiterentwicklung vorhandener Strukturen – ein Ansatz, der nachhaltiger ist als jede rein technische Maßnahme.

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Five Gardens

Auf einem großzügigen Grundstück in Leonberg-Höfingen entsteht ein ensembleartiges Wohnquartier aus insgesamt vier Mehrfamilienhäusern mit 55 Wohneinheiten. Die Baukörper sind so angeordnet, dass klare Raumkanten definiert werden und gleichzeitig eine offene, durchgrünte Mitte entsteht. Einer der Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Teilvolumen gegliedert, wodurch die Maßstäblichkeit aufgelockert und eine feinere Einbindung in die Umgebung erreicht wird.

Das NUO

Auf einem großzügigen Grundstück entstehen zwei Mehrfamilienhäuser, die als eigenständige Baukörper konzipiert sind und zugleich ein zusammenhängendes, gemeinschaftlich geprägtes Wohnensemble bilden. Die architektonische Idee basiert auf einer klaren Struktur: Jeder Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Volumen gegliedert. Diese Differenzierung erzeugt eine maßstäbliche Anpassung an die Umgebung und verleiht dem Ensemble trotz seiner Größe eine angenehme Kleinteiligkeit. Insgesamt umfasst das Projekt 46 Wohneinheiten mit einer durchdachten Erschließungsstruktur. Die erforderlichen Stellplätze werden überwiegend in einer Tiefgarage organisiert, wodurch die oberirdischen Flächen weitgehend autofrei bleiben und als qualitätsvolle Freiräume genutzt werden können.

Neckarbogen

Gebäude F1 entsteht auf der Sommerinsel im Heilbronner Neckarbogen und versteht sich als aktives Bindeglied zwischen Karlsee und Floßhafen. Zusammen mit dem benachbarten Wohnhochhaus F4 bildet es ein harmonisches, aber klar differenziertes Ensemble im urbanen Gefüge. Der Entwurf folgt dem Leitmotiv „Natürlich. Verbunden. Miteinander auf der Sommerinsel“ und entwickelt daraus eine Architektur, die ökologische, soziale und städtebauliche Aspekte integriert. Das Erdgeschoss öffnet sich bewusst zur Stadt und schafft eine einladende Sockelzone, die vielfältige öffentliche Nutzungen bündelt. Flexible Räume für Veranstaltungen, ein Makerspace, ein Second-Hand-Laden und ein 24/7‑Supermarkt beleben den öffentlichen Raum und stärken die Nachbarschaft. Eine Wasch‑ und Gemeinschaftsküche orientiert sich zum begrünten Innenhof und wird zum alltäglichen Treffpunkt. In den Obergeschossen prägt eine ruhige, lebendige Rhythmisierung die Fassade, ergänzt durch regionale Holzbausteine, grüne Keramik und spielerische Balkone. Innen setzt das Gebäude auf Resilienz: modulare Bäder, herausnehmbare Trennwände und ein Kern aus recyceltem Beton ermöglichen flexible Grundrisse für unterschiedlichste Lebensphasen. Kreislaufwirtschaft, KfW 40 QNG, Photovoltaik und ein Biodiversitätsdach mit Gewächshaus machen F1 zu einem nachhaltigen Baustein für die Zukunft des Quartiers.

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