Five Gardens

Auf einem großzügigen Grundstück in Leonberg-Höfingen entsteht ein ensembleartiges Wohnquartier aus insgesamt vier Mehrfamilienhäusern mit 55 Wohneinheiten. Die Baukörper sind so angeordnet, dass klare Raumkanten definiert werden und gleichzeitig eine offene, durchgrünte Mitte entsteht. Einer der Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Teilvolumen gegliedert, wodurch die Maßstäblichkeit aufgelockert und eine feinere Einbindung in die Umgebung erreicht wird.

Das NUO

Auf einem großzügigen Grundstück entstehen zwei Mehrfamilienhäuser, die als eigenständige Baukörper konzipiert sind und zugleich ein zusammenhängendes, gemeinschaftlich geprägtes Wohnensemble bilden. Die architektonische Idee basiert auf einer klaren Struktur: Jeder Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Volumen gegliedert. Diese Differenzierung erzeugt eine maßstäbliche Anpassung an die Umgebung und verleiht dem Ensemble trotz seiner Größe eine angenehme Kleinteiligkeit. Insgesamt umfasst das Projekt 46 Wohneinheiten mit einer durchdachten Erschließungsstruktur. Die erforderlichen Stellplätze werden überwiegend in einer Tiefgarage organisiert, wodurch die oberirdischen Flächen weitgehend autofrei bleiben und als qualitätsvolle Freiräume genutzt werden können.

48,777° N, 9,197° E
3. Bauabschnitt | Heilbronn

Neckarbogen

Das Projekt

Ein Gebäude, das Natur, Nachbarschaft und Stadt verbindet – als resilienter Baustein der Sommerinsel und Teil einer neuen, lebendigen Seepromenade.

Gebäude F1 entsteht auf der Sommerinsel im Heilbronner Neckarbogen und versteht sich als aktives Bindeglied zwischen Karlsee und Floßhafen. Zusammen mit dem benachbarten Wohnhochhaus F4 bildet es ein harmonisches, aber klar differenziertes Ensemble im urbanen Gefüge. Der Entwurf folgt dem Leitmotiv „Natürlich. Verbunden. Miteinander auf der Sommerinsel“ und entwickelt daraus eine Architektur, die ökologische, soziale und städtebauliche Aspekte integriert. Das Erdgeschoss öffnet sich bewusst zur Stadt und schafft eine einladende Sockelzone, die vielfältige öffentliche Nutzungen bündelt. Flexible Räume für Veranstaltungen, ein Makerspace, ein Second-Hand-Laden und ein 24/7‑Supermarkt beleben den öffentlichen Raum und stärken die Nachbarschaft. Eine Wasch‑ und Gemeinschaftsküche orientiert sich zum begrünten Innenhof und wird zum alltäglichen Treffpunkt. In den Obergeschossen prägt eine ruhige, lebendige Rhythmisierung die Fassade, ergänzt durch regionale Holzbausteine, grüne Keramik und spielerische Balkone. Innen setzt das Gebäude auf Resilienz: modulare Bäder, herausnehmbare Trennwände und ein Kern aus recyceltem Beton ermöglichen flexible Grundrisse für unterschiedlichste Lebensphasen. Kreislaufwirtschaft, KfW 40 QNG, Photovoltaik und ein Biodiversitätsdach mit Gewächshaus machen F1 zu einem nachhaltigen Baustein für die Zukunft des Quartiers.

Fassade

Die Fassade entwickelt aus regionalen Materialien, spielerischen Balkonen und gezielter Begrünung eine ruhige, lebendige Architektur, die sich sensibel auf ihre Umgebung bezieht.

Project Detail
Project Detail
Project Detail

Regionale „Triq‑Briq“-Holzbausteine und wartungsarme grüne Keramik prägen die äußere Erscheinung. Geschossweise wechselnde Balkone gliedern das Volumen und verleihen dem Gebäude eine spielerische Dynamik. Zur Straße hin tritt F1 urbaner auf, während zur Blockinnenseite eine vertikale Fassadenbegrünung an Seilen integriert wird, die den Baukörper mit dem naturnahen Hofraum verzahnt. Ein auskragender Dachabschluss rahmt das Gebäude klar ein und stärkt seine Präsenz im Stadtraum.

Floor Plan
Floor Plan
Floor Plan
1 / 3
Sockel

Das Erdgeschoss von Gebäude F1 versteht sich als offener, nachbarschaftlicher Katalysator, der vielfältige Nutzungen bündelt und den öffentlichen Raum aktiv belebt.

Eine markante Bogenstruktur fasst die öffentlichen und gemeinschaftlichen Nutzungen zusammen und macht sie klar ablesbar. Flexible Veranstaltungsräume, ein Makerspace, ein Second-Hand-Laden und ein rund um die Uhr geöffneter Supermarkt schaffen niedrigschwellige Angebote für Bewohner und Nachbarn. Die Wasch‑ und Gemeinschaftsküche öffnet sich zum begrünten Innenhof und wird zum alltäglichen Treffpunkt. Das Erdgeschoss bildet damit den sozialen Ankerpunkt des Gebäudes und stärkt die Verbindung zwischen Haus und Quartier.

Resilienz

Im Inneren setzt das Gebäude auf Resilienz und Kreislaufwirtschaft, sodass flexible Grundrisse, modulare Systeme und wiederverwendbare Materialien eine langfristige Anpassungsfähigkeit ermöglichen.

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Five Gardens

Auf einem großzügigen Grundstück in Leonberg-Höfingen entsteht ein ensembleartiges Wohnquartier aus insgesamt vier Mehrfamilienhäusern mit 55 Wohneinheiten. Die Baukörper sind so angeordnet, dass klare Raumkanten definiert werden und gleichzeitig eine offene, durchgrünte Mitte entsteht. Einer der Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Teilvolumen gegliedert, wodurch die Maßstäblichkeit aufgelockert und eine feinere Einbindung in die Umgebung erreicht wird.

Das NUO

Auf einem großzügigen Grundstück entstehen zwei Mehrfamilienhäuser, die als eigenständige Baukörper konzipiert sind und zugleich ein zusammenhängendes, gemeinschaftlich geprägtes Wohnensemble bilden. Die architektonische Idee basiert auf einer klaren Struktur: Jeder Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Volumen gegliedert. Diese Differenzierung erzeugt eine maßstäbliche Anpassung an die Umgebung und verleiht dem Ensemble trotz seiner Größe eine angenehme Kleinteiligkeit. Insgesamt umfasst das Projekt 46 Wohneinheiten mit einer durchdachten Erschließungsstruktur. Die erforderlichen Stellplätze werden überwiegend in einer Tiefgarage organisiert, wodurch die oberirdischen Flächen weitgehend autofrei bleiben und als qualitätsvolle Freiräume genutzt werden können.

SIX ON A HILL

„Six on a Hill“ entsteht im Kontext eines dörflichen Gefüges, das über Jahrzehnte gewachsen ist und eine klare Identität besitzt. Die zentrale Frage des Projekts lautet, wie Nachverdichtung in einem sensiblen Umfeld gelingen kann, ohne die bestehende Struktur zu überformen. Grundlage bildet §34 BauGB, der fordert, dass sich das neue Gebäude in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt. Der Entwurf versteht diese Vorgabe als Chance: Architektur entsteht hier aus der präzisen Beobachtung des Bestands und der Weiterentwicklung vorhandener Qualitäten.
Maßstab, Volumetrie und Stellung der Baukörper orientieren sich an der kleinteiligen Struktur des Ortes. Statt eines großen Volumens wird das Projekt in differenzierte Einheiten gegliedert, die die dörfliche Körnung aufnehmen. Unterschiedliche Fassadenfarben brechen die Gesamtfigur in lesbare Teile, während Klappläden ein regionaltypisches Element zeitgemäß interpretieren. Begrünte Fassadenflächen sind integraler Bestandteil des Konzepts und stärken die Einbindung in die landschaftlich geprägte Umgebung. Nachhaltigkeit wird hier nicht technisch definiert, sondern über die Dauerhaftigkeit einer städtebaulichen Lösung, die langfristig akzeptiert und genutzt wird.

DRAG