Five Gardens

Auf einem großzügigen Grundstück in Leonberg-Höfingen entsteht ein ensembleartiges Wohnquartier aus insgesamt vier Mehrfamilienhäusern mit 55 Wohneinheiten. Die Baukörper sind so angeordnet, dass klare Raumkanten definiert werden und gleichzeitig eine offene, durchgrünte Mitte entsteht. Einer der Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Teilvolumen gegliedert, wodurch die Maßstäblichkeit aufgelockert und eine feinere Einbindung in die Umgebung erreicht wird.

Das NUO

Auf einem großzügigen Grundstück entstehen zwei Mehrfamilienhäuser, die als eigenständige Baukörper konzipiert sind und zugleich ein zusammenhängendes, gemeinschaftlich geprägtes Wohnensemble bilden. Die architektonische Idee basiert auf einer klaren Struktur: Jeder Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Volumen gegliedert. Diese Differenzierung erzeugt eine maßstäbliche Anpassung an die Umgebung und verleiht dem Ensemble trotz seiner Größe eine angenehme Kleinteiligkeit. Insgesamt umfasst das Projekt 46 Wohneinheiten mit einer durchdachten Erschließungsstruktur. Die erforderlichen Stellplätze werden überwiegend in einer Tiefgarage organisiert, wodurch die oberirdischen Flächen weitgehend autofrei bleiben und als qualitätsvolle Freiräume genutzt werden können.

48,777° N, 9,197° E
About us

Jeder Raum erzählt eine Geschichte. Wir übersetzen sie in einzigartige Architektur.

Eine Welt wie diese braucht mehr als als professionelle Architekturdienstleistung. Sie braucht Mut zur Kreativität, Offenheit für Emotionen und Bewusstsein für Realität rund um Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Und Sie braucht einen Namen: unique.studio.

Frank Leubner - Studioleiter

Ein Architekt, der aus der Kunst kommt, baut keine Häuser, sondern komponiert Atmosphäre. Unser Bauherren schätzen dieses Flair.

Jedes Grundstück ist ein Archiv – wie Gesteinsschichten. Wir sehen darin wertvolles Rohmaterial. unique.studio ist ein Architekturbüro, das Orte interpretiert – in der Analyse hart und in den Emotionen weich. So wird Architektur menschlich und wirtschaftlich tragfähig.

15
einzigartige Mitarbeiter
73 +
spannende Projekte
910 + Mio €
Projektvolumen Erfahrung

Auftraggeber, die unseren Anspruch teilen.

unique.studio arbeitet für private, öffentliche und gewerbliche Bauherren, lokal wie international. Unsere Projekte entstehen in enger Zusammenarbeit mit Menschen und Institutionen, die denselben Anspruch an Qualität, Verantwortung und Präzision teilen wie wir.

Als unabhängiges Architekturbüro sind wir frei, Aufgaben anzunehmen, die zu unserer Haltung passen – kontextbezogen, nachhaltig und gestalterisch ambitioniert. Eine Auswahl unserer geschätzten Auftraggeber.

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Unser Anspruch

Die Uniquette.

unique.studio versteht Architektur als eine Form von Verantwortung gegenüber Menschen, Orten und der Gesellschaft. Jede Entscheidung, die wir treffen, hat Wirkung. Deshalb entwickeln wir Lösungen, die ästhetisch verantwortungsvoll, wirtschaftlich tragfähig und menschlich nachvollziehbar sind. Nicht laut, nicht ikonisch um jeden Preis sondern passend, relevant und langfristig sinnvoll.

01

Kontext als Ausgangspunkt

Wir glauben nicht an eine Handschrift. Wir glauben an Kontextualität. Jedes Projekt beginnt mit der Frage: Was braucht dieser Ort? Nicht nur räumlich, sondern sozial, kulturell und emotional. Unsere Architektur entsteht aus dem Zusammenspiel von Umgebung, Nutzung und Identität – und nicht aus einem vorgefertigten Stil.

02

Emotion vor Perfektion

Perfektion im Detail ist wichtig. Aber sie ist nicht das Ziel. Unser Ziel ist Emotion im Raum. Räume müssen wirken, nicht nur funktionieren. Sie müssen Menschen abholen, Orientierung geben, Atmosphäre schaffen. Wir gestalten Architektur, die intuitiv verstanden wird – weil sie sich richtig anfühlt.

03

Menschlichkeit als Haltung

Architektur ist Kommunikation. Zwischen Bauherren, Nutzern, Orten und Zukunft. Deshalb arbeiten wir mit einer Haltung, die auf Empathie, Transparenz und Respekt basiert. Wir hören zu, bevor wir gestalten. Wir hinterfragen, bevor wir entscheiden. Und wir entwickeln Lösungen, die Menschen ernst nehmen.

04

Nachhaltigkeit als Grundprinzip

Nachhaltigkeit ist für uns kein Trend, sondern ein Planungsprinzip. Wir denken ressourcenschonend, wirtschaftlich und zukunftsfähig – von der ersten Skizze bis zur Ausführung.

05

Wirtschaftlichkeit & Ästhetik als Einheit

Wir verbinden wirtschaftliches Denken mit gestalterischem Anspruch. Für uns sind Effizienz und Ästhetik keine Gegensätze, sondern zwei Seiten derselben Aufgabe. Gute Architektur entsteht dort, wo beides zusammenkommt: klar, präzise und sinnvoll.

06

Einzigartigkeit als Ziel

Unser Name ist Programm. Wir entwickeln Architektur, die einzigartig ist – nicht im Sinne von spektakulär, sondern im Sinne von präzise auf den Ort und die Menschen abgestimmt. Wir wollen keine grauen, austauschbaren Räume. Wir wollen Orte schaffen, die Charakter haben, Identität stiften und Menschen verbinden.

Left Portrait
Top Landscape
Das Team

unique.studio ist kein Büro aus klassischen Planungstischen, sondern ein erlebbares Studio mit Menschen, die eine gemeinschaftliche Obsession teilen.

Team Member
01

Frank Leubner

Leiter Architektur
Frank Leubner

Frank studierte Architektur an der TU Dresden und der Universität Stuttgart. Er schloss sein Studium 2014 mit einem theoretischen Diplom ab, das die ästhetische Qualität der Architektur und ihre tiefe Verbindung zur menschlichen Erfahrung untersuchte – ein Fundament, das bis heute jedes seiner Projekte prägt.

Seit 2007 in Architekturbüros tätig, bringt er fast zwei Jahrzehnte Berufserfahrung in seine Arbeit ein, bereichert durch prägende Aufenthalte in China, den USA und der Türkei, wo unterschiedliche Denk- und Bauweisen seine Perspektive nachhaltig beeinflussten. In Dresden aufgewachsen, entwickelte Frank schon früh eine tiefe Verbundenheit zu Kunst und Ästhetik. Er verbrachte über acht Jahre damit, unter Anleitung eines professionellen Künstlers Zeichnen und Malen zu studieren – eine Erfahrung, die ihm ein nuanciertes Verständnis für visuelle Kommunikation, emotionale Resonanz und die Kunst, ein Publikum zu erreichen, vermittelte. Diese Eigenschaften sind nicht nur persönliche Interessen; sie bilden den Kern seiner Herangehensweise an die Architektur. Er fragt sich stets, wie ein Raum zu den Menschen sprechen kann, die ihn bewohnen. Aufgeschlossen und aufrichtig neugierig auf die Welt, findet Frank ständige Inspiration auf Reisen, in der Natur und in Dokumentarfilmen – und ist davon überzeugt, dass diese Offenheit es ihm ermöglicht, durchdachte, innovative Lösungen zu entwickeln, die exakt auf die Vision jedes Kunden zugeschnitten sind.

02

Holger Gerstung

Leitender Architekt
Holger Gerstungen

Schon im Grundschulalter entstand eine frühe Neugier für Architektur und die Frage, was einen wirklich guten Grundriss ausmacht – ausgelöst durch das Erlebnis, die eigenen Eltern beim Hausbau zu begleiten. Parallel dazu entwickelte sich die Fotografie zu einem konstanten Begleiter, ein Hobby, das den Blick für Formen, Licht und Proportionen schärfte. Die Begeisterung für Handwerk, besonders für Holz, Möbelbau und traditionelles Arbeiten, führte schließlich zu einer Schreinerlehre als bewusstem Schritt vor dem Architekturstudium.

Prägend wurde auch die Faszination für die Bauhaus‑Architektur und ihre Kunst – nicht nur ästhetisch, sondern auch im historischen Kontext ihrer Zeit. Gleichzeitig war die Natur immer ein Ort, um Kraft zu sammeln: Wandern, Radfahren, draußen sein. Diese Ruhe bildet einen Gegenpol zur intensiven Arbeit an Projekten, die am meisten Freude macht, wenn sie gemeinsam entsteht. Denn das Miteinander zählt – im Team ist man stärker, kreativer, klarer.

So bleibt die Suche nach dem perfekten Grundriss ein roter Faden, genauso wie der Spaß daran, Abläufe zu optimieren und Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Perspektivwechsel helfen, das Wesentliche zu erkennen – sei es im Entwurf, im Prozess oder im Umgang miteinander. Architektur wird dabei nicht nur als Beruf verstanden, sondern als gesellschaftliche Aufgabe: die Verantwortung, Lebensräume zu gestalten, die Menschen verbinden, stärken und ihnen ein gutes Zuhause geben.

03

Julia Protschka

Projektarchitektin
Julia Protschka

Julia wuchs in Herrenberg auf und schloss 2011 ihr Architekturstudium an der Universität Stuttgart ab. Auf ihrem Weg sammelte sie bereits wertvolle praktische Erfahrungen in verschiedenen Architekturbüros – ein Vorsprung, der ihr sowohl Selbstvertrauen als auch Klarheit darüber gab, wo ihre wahre Leidenschaft liegt.

Ihr Diplom, das am Institut für Baustoffe, Bauphysik, Gebäudetechnologie und Entwerfen entstand, befasste sich mit dem Schulbau. Doch es ist die Wohnarchitektur, die seitdem im Mittelpunkt ihres Berufslebens steht – von gemütlichen Einfamilienhäusern bis hin zu großen Wohnkomplexen mit über 50 Einheiten. Was all ihre Arbeiten verbindet, ist eine einfache, aber tief verwurzelte Überzeugung: Ein Zuhause sollte den Menschen das Gefühl geben, sich wirklich wohl, geborgen und frei zu fühlen. Für Julia bedeutet das, Räume zu schaffen, die gut organisiert und funktional sind, aber auch eine Wärme und Atmosphäre ausstrahlen, die über den reinen Grundriss hinausgehen. In ihrer Freizeit reist sie gerne und widmet sich DIY-Projekten – eine Kombination, die viel über sie aussagt: Sie ist immer neugierig auf die Welt und findet echte Freude daran, Dinge mit ihren eigenen Händen zu erschaffen.

04

Oliver Walbert

Projektarchitekt
Oliver Walbert

Oliver ist ein Architekt mit über 20 Jahren Berufserfahrung – und einer echten Leidenschaft, die weit über das Zeichenbrett hinausgeht. Was ihn auszeichnet, ist seine seltene Fähigkeit, die gesamte Komplexität eines Projekts im Blick zu behalten, ohne jemals das kleinste Detail aus den Augen zu verlieren: Für Oliver sind der Hintergrund eines Entwurfs, die Geschichte hinter einem Raum und das sorgfältige Nachdenken darüber, wie etwas tatsächlich gebaut wird, genauso wichtig wie das fertige Ergebnis.

Er sieht die Architektur als idealen Treffpunkt zwischen Kunst und Praktikabilität – eine Disziplin, in der Schönheit und Funktion nicht nur koexistieren, sondern das Beste im jeweils anderen hervorbringen. Außerhalb der Arbeit stillt er seine Neugierde durch Skizzieren, die Erkundung von Visuellem- und Mediendesign und das Eintauchen in historische Dokumentationen – eine Leidenschaft, die seinen Blick für Kontext, Handwerk und Bedeutung kontinuierlich schärft.

05

Franjo Idzojtic

Leitender Architekt
Franjo Idjotic

Franjo wuchs im Schwarzwald auf – einer Landschaft von stiller Schönheit und starkem regionalen Charakter, die seine Denkweise über Architektur und deren Beziehung zum Ort nachhaltig geprägt hat. Er schloss 2011 sein Studium an der Universität Stuttgart ab, bereichert durch Aufenthalte in Ligurien und Sarajevo. Seine Abschlussarbeit befasste sich mit der Transformation eines Krankenhauses in ein lebendiges Wohnquartier im Stuttgarter Westen – ein Projekt, das seine Überzeugung widerspiegelt, dass gutes Design das Funktionale und das Menschliche nahtlos vereinen kann.

Seit seinem Abschluss hat sich Franjo eine fokussierte und weitreichende Expertise im Wohnungsbau aufgebaut. Er arbeitet an verschiedensten Typologien, vom mehrgeschossigen Wohnungsbau über Seniorenresidenzen bis hin zu Kindergärten – immer mit dem Anspruch auf räumliche Effizienz, ökologische Integration und ein inklusives, barrierefreies Design. Für ihn ist der Mensch, der letztendlich in einem Raum leben, arbeiten oder aufwachsen wird, der wahre Ausgangspunkt jeder Entwurfsentscheidung – eine Überzeugung, die seine Arbeit von der ersten Skizze bis zum fertigen Gebäude prägt. Abseits der Architektur überträgt Franjo dasselbe Gespür für Struktur und Gefühl auf das Klavier und die Gitarre, mit einer besonderen Vorliebe für klassische Kompositionen – eine Erinnerung daran, dass die Dinge, die wir erschaffen, sei es aus Stein oder aus Klang, am meisten zählen, wenn sie die Menschen wirklich bewegen.

06

Sebastiano Giummo

B.A. (Architektur)
Sebastiano Guimmo

Sebastiano studiert derzeit Architektur an der HFT Stuttgart. Sein Interesse an räumlichen Strukturen und gebauten Umgebungen entwickelte sich früh und prägt seither sowohl seinen akademischen Fokus als auch seinen persönlichen Ansatz im Design. Er schätzt Klarheit, Präzision und einen überlegten Umgang mit Formen – Eigenschaften, die seine Arbeit ebenso durchziehen wie seine Denkweise.

Das Reisen spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung seiner Perspektive. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen architektonischen Traditionen und kulturellen Kontexten beeinflusst seine Herangehensweise an Entwurfsprobleme – sie erweitert seine Referenzen und schärft gleichzeitig seinen Blick für das Wesentliche. Die Fotografie begleitet ihn auf diesen Reisen und dient als praktisches Werkzeug zur Beobachtung von Proportionen, Details und Kompositionen.

In seiner Arbeit tendiert Sebastiano zu klaren Strukturen und klar definierten Linien. Er achtet sehr auf Details und bringt eine methodische Genauigkeit in jedes Projekt ein, ohne dabei das größere Konzept aus den Augen zu verlieren.

07

Carsten Cieslok

Architekt
Carsten Cieslok

Karsten studierte Architektur an der Universität Stuttgart. Sein akademischer Fokus war geprägt von einem Interesse am öffentlichen Raum und der Frage, wie Menschen in Beziehung zu gebauten Umgebungen stehen und sich darin bewegen. Diese Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper im Raum – und nicht mit dem Raum als Selbstzweck – steht weiterhin im Mittelpunkt seines Ansatzes.

Ein wiederkehrendes Thema in seiner Arbeit ist die kommunikative Dimension der Architektur: was ein Gebäude ausdrückt und wie es von den Menschen, die es nutzen, erlebt wird. Er achtet besonders auf Situationen, in denen Raum und Objekt Vorrang vor dem Nutzer haben, und arbeitet daran, praktische, gut durchdachte Antworten auf dieses Ungleichgewicht zu finden.

Vor seiner Tätigkeit als Architekt arbeitete Karsten in der Werbung und verbrachte längere Zeit im Ausland. Dieser berufliche Hintergrund trägt zu einem breiteren Bewusstsein dafür bei, wie Dinge wahrgenommen und aufgenommen werden – eine Perspektive, die sein Design-Denken weiterhin beeinflusst.

Außerhalb seiner beruflichen Tätigkeit hegt Karsten ein langjähriges Interesse an klassischer Literatur. Er beschäftigt sich zudem intensiv mit Handwerk und Kunsthandwerk – ein Interesse, das sein umfassenderes Engagement für Qualität, materielle Ehrlichkeit und den Wert von sorgfältig und gekonnt hergestellten Dingen widerspiegelt.

08

Lisette Fritz

Werkstudentin Architektur
Lisette Fritz

Lisette studiert derzeit Architektur und Stadtplanung in Stuttgart und bringt in ihr Studium etwas mit, das man nicht lehren kann: ein feines Gespür für die Dinge, an denen die meisten Menschen einfach vorbeigehen.

Sie fühlt sich von den kleinen, innovativen Details angezogen, die einen Raum still zusammenhalten – die strukturellen Beziehungen, die einem Gebäude seinen Charakter verleihen, und die ästhetischen Entscheidungen, die es wirklich zum Leben erwecken. Für Lisette ist Kunst keine Dekoration, sondern Sprache – eine Möglichkeit, die Welt zu verstehen und Ideen jenseits von Worten zu kommunizieren. Die Fotografie ist sowohl ihre Leidenschaft als auch ihre persönliche Ausdrucksform, eine Praxis, durch die sie die Schönheit und Komplexität alltäglicher Räume einfängt. Am meisten begeistert sie das verborgene Potenzial in alten und vergessenen Strukturen: der Glaube daran, dass durch frisches Denken und ein kreatives Auge das Übersehene zu etwas völlig Neuem umgestaltet werden kann.

09

Rafael López

Projektarchitekt
Rafael Lopez

Rafael begann seine architektonische Reise an der Universidad Dr. José Matías Delgado in El Salvador, wo er seinen Bachelor-Abschluss machte. Anschließend sammelte er fünf Jahre lang praktische Erfahrungen als arbeitender Architekt in seinem Heimatland.

Angetrieben von dem Wunsch, sich weiterzuentwickeln und seine Praxis voranzutreiben, zog er 2016 nach Deutschland, um seinen Master an der renommierten Bauhaus-Universität Dessau zu absolvieren – einer der geschichtsträchtigsten Institutionen in der Geschichte des modernen Designs. Seitdem hat er als Projektarchitekt in verschiedenen Büros gearbeitet und eine Bandbreite an Erfahrungen gesammelt, die sowohl seinen Ehrgeiz als auch seine Anpassungsfähigkeit widerspiegelt. Rafael ist ein leidenschaftlicher Leser mit einer besonderen Vorliebe für Geschichte. Er ist fest davon überzeugt, dass das Verständnis der Vergangenheit eine der reichsten Inspirationsquellen für die Gestaltung der Zukunft ist. In seiner Freizeit kocht er gerne Gerichte aus aller Welt – für ihn ist Essen einer der unmittelbarsten und ehrlichsten Ausdrücke von Kultur, und jedes neue Rezept ist eine Einladung, die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.

10

Maryam Ghafoorian

Innenarchitektin – Kommunikation & Nachhaltigkeit
Maryam Ghafoorian

Maryam ist Designerin und Künstlerin, deren Arbeit in dem tiefen Glauben verwurzelt ist, dass Kunst eine der kraftvollsten Möglichkeiten darstellt, die menschliche Erfahrung zu prägen. Sie besitzt einen Bachelor-Abschluss in Innenarchitektur von der University of Science and Culture im Iran und sammelte praktische Berufserfahrung bei der Arbeit an großen architektonischen Projekten, darunter die Iran Mall.

Angetrieben von dem Wunsch zu wachsen und Neues zu entdecken, traf sie die mutige Entscheidung, ins Ausland zu ziehen – eine Erfahrung, die sowohl ihre Perspektive als auch ihre kreative Praxis tiefgreifend erweitert hat. Sie hat ihren Master-Abschluss in Communication and Design for Sustainability an der Hochschule Neu-Ulm (HNU) absolviert, wo sie ihre Expertise in einer der wichtigsten – und oft unterschätzten – Fähigkeiten in der Designwelt vertieft: der Fähigkeit, eine Vision klar zu kommunizieren und die vielen verschiedenen Menschen zu verbinden, die ein Projekt zum Leben erwecken.

11

Kaniz Saima

Projektarchitektin – Urbanismus & Nachhaltigkeit
Kaniz Saima

Kaniz begann ihren architektonischen Weg in Bangladesch und schloss ihr Studium 2010 ab, bevor sie nach Deutschland zog, um einen Master in Infrastrukturplanung an der Universität Stuttgart zu absolvieren. Dort weckte ihre Abschlussarbeit erstmals ein tiefes und nachhaltiges Interesse an interdisziplinären Ansätzen für nachhaltige und resiliente städtische Umgebungen.

Da sie sich nie mit dem bloßen „Gut genug“ zufriedengibt, kehrte sie 2022 in ein Aufbaustudium zurück, um einen zweiten Master in Future Living and Sustainable Architecture abzuschließen. Diesmal konzentrierte sie sich auf integrierte Designstrategien, die unsere Städte benötigen werden, um die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Im Zentrum von allem, was Kaniz tut, steht eine feste Überzeugung: Durchdachtes, tiefgründiges Denken und die Bereitschaft, über Disziplinen hinauszuschauen, sind keine optionalen Extras, sondern die eigentlichen Grundlagen für sinnvolles und zukunftssicheres Design. Außerhalb ihrer Arbeit praktiziert sie Yoga und spielt Badminton. Ihre größte Ruhe und Inspiration findet sie in der Natur – eine Erinnerung daran, dass die resilientesten Systeme, ob im Wald oder in der Stadt, immer diejenigen sind, die sich im ruhigen Gleichgewicht mit ihrer Umgebung befinden.

12

Di Zhang

Senior Architekt
Di Zhang

Di wuchs im chinesischen Tianjin auf und absolvierte ihr Architekturstudium in Wuhan, Dresden und an der Universität Stuttgart. Sie schloss 2011 mit einem von Prof. Lederer betreuten Diplom ab, in dem sie den Entwurf eines Konferenzhotels und dessen sensible Integration in das historische Stadtgefüge von Eichstätt untersuchte.

Seit 2007 ist sie aktiv in Deutschland tätig und bringt in jedes Projekt einen sehr überlegten Ansatz ein. Qualität ist für sie niemals selbstverständlich, sondern etwas, das auf jeder Ebene angestrebt werden muss: von der Präzision einer technischen Zeichnung über die Wahl eines Materials bis hin zur Kohärenz eines Gebäudes als Ganzes. Was Dis Perspektive besonders faszinierend macht, ist die Art und Weise, wie sie eine Verbindung zwischen Architektur und Mode herstellt – zwei Disziplinen, die auf den ersten Blick weit voneinander entfernt scheinen, aber dieselbe grundlegende Herausforderung teilen: etwas zu erschaffen, das funktional, schön und für die Person, für die es gemacht ist, wirklich passend ist. So wie ein geschickter Schneider Schnitt, Komfort und Charakter in einem einzigen, gut verarbeiteten Stück vereint, ist es Dis Ehrgeiz, die inneren und äußeren Komponenten eines Gebäudes zu einem harmonischen, lebendigen System zu verschmelzen – denn für sie ist wirklich gute Architektur, genau wie wirklich gutes Design, etwas, das man fühlen kann.

13

Oula Alhalabi

Architektin
Oula Alhalabi

Oula wuchs im syrischen Tartous auf – einem Ort, an dem das Meer auf die Berge trifft. Es ist vielleicht kein Zufall, dass ihr Zugang zur Architektur denselben Sinn für Harmonie zwischen Natur und menschlichem Leben in sich trägt. Sie besitzt einen Abschluss in Architektur von der Universität Latakia, wo sie eine lebenslange Leidenschaft für das Zeichnen und Gestalten in einen beruflichen Weg verwandelt.

Was sie wirklich antreibt, ist eine tiefe Neugierde darüber, wie Menschen leben: wie Kultur den Raum prägt, was alte Gebäude zeitlos wirken lässt und was die Städte, die wir heute bauen, zukünftigen Generationen über uns erzählen werden. Schon in jungen Jahren trug sie einen wunderbaren Glauben im Herzen: dass jeder Mensch ein Zuhause verdient, das wirklich sein eigenes ist – eines, das seine individuelle Persönlichkeit und Vision vom Leben widerspiegelt. Außerhalb der Architektur findet Oula Inspiration in der Musik aus allen Ecken der Welt und aus allen Epochen. Dies spiegelt dieselbe Offenheit und kulturelle Sensibilität wider, die ihre Arbeit so durchdacht und menschlich machen.

14

Selina Tamm

B.Sc. (Architektur & Stadtplanung)
Selina Tamm

Selina studierte Architektur und Stadtplanung in Stuttgart. Von Anfang an lag ihr Fokus auf etwas, das über die reine Ästhetik hinausgeht: der Frage, wie die Räume, die wir schaffen, den Menschen und dem Planeten wirklich dienen können.

Sie fühlt sich besonders von nachhaltigen Materialien angezogen – sowohl neu entwickelten als auch längst vergessenen – und verbringt einen Großteil ihrer professionellen Überlegungen an der Schnittstelle von Architektur und Gesellschaft. Dabei fragt sie sich, wie Design Barrieren abbauen, urbane Einsamkeit verringern und das wahre Potenzial unserer Städte freisetzen kann. Ihre Arbeit wird stets von der doppelten Verpflichtung zu konzeptioneller Tiefe und realer Machbarkeit geleitet, denn für Selina wird eine großartige Idee erst dann bedeutsam, wenn sie tatsächlich gebaut und bewohnt werden kann. Sie ist eine begeisterte Reisende, die aktiv nach anderen Kulturen und Denkweisen sucht – eine Neugierde, die ihrer Arbeit ständig frische Perspektiven verleiht. In ihrer Freizeit findet sie Ausgleich und Inspiration beim Tauchen und Wandern – eine treffende Reflexion von jemandem, der sich ebenso sehr zu Hause fühlt, wenn er erforscht, was unter der Oberfläche liegt, wie auch das, was sich am Horizont erstreckt.

15

Abdelrahman Helmy (Budi)

B.Sc. (Architektur)
Abdelrahman Helmy (Budi)

Budi studierte Architektur an der Universität Stuttgart und kehrte nach seinem Bachelor-Abschluss für drei Jahre Vollzeiterfahrung, hauptsächlich im Wohnungsbau, in seine Heimatstadt Kairo zurück. Die enge Arbeit mit der Bausubstanz einer sich schnell entwickelnden Stadt vermittelte ihm ein fundiertes Verständnis dafür, was Architektur in der Praxis verlangt – technisch, logistisch und menschlich. Anschließend kehrte er nach Stuttgart zurück, um seinen Master zu machen, den er derzeit abschließt.

Sein Fokus hat sich zunehmend auf öffentliche Gebäude verlagert – nicht als ästhetische Präferenz, sondern als bewusste Entscheidung. Öffentliche Architektur agiert an der Schnittstelle von Design und sozialer Verantwortung, und genau dieses Spannungsfeld treibt ihn an. Ihn interessiert die Architektur als eine Disziplin, die auf echte gesellschaftliche Herausforderungen reagieren kann. Diese Überzeugung prägt sowohl seine Herangehensweise an Projekte als auch seine langfristigen beruflichen Ambitionen.

Formal fühlt er sich von Komposition, Raumaufteilung und der Logik der Form angezogen – eine Sensibilität, die sich auch durch seine Arbeit als Tätowierer zieht. Diese kreative Praxis verfolgt er seit Jahren unabhängig und hat sie zu einer ganz eigenen visuellen Sprache entwickelt.

Budi arbeitet zudem in der Gastronomie, wo sich der Fokus ganz auf die Menschen und den direkten menschlichen Austausch verlagert – ein erdender und geschätzter Gegenpol zu den eher solitären Anforderungen des Designs.

16

Ana Quinonez

Projektarchitektin – Stadtplanung & nachhaltiges Design
Ana Quinonez

Ana studierte Architektur in Guatemala mit einem Minor in Urbanismus – eine Reise, die mit reiner Struktur begann, sich aber schnell zu etwas viel Seelenvollerem entwickelte. Während ihrer Arbeit in der Kommunalverwaltung offenbarte sich ihre wahre Berufung: Städtebau nicht nur als das Anordnen von Räumen zu verstehen, sondern als ein lebendiges, soziales Herz. Für Ana reicht Architektur weit über physische Schönheit hinaus; sie trägt einen tiefen politischen und menschlichen Sinn in sich – eine Überzeugung, die durch ihre lateinamerikanischen Wurzeln und ihr tiefes Mitgefühl für das Gemeinschaftsleben genährt wird.

Getrieben von dem Wunsch, Räumen echtes Leben einzuhauchen, absolvierte sie ihren Master in Urbanismus an der Bauhaus-Universität Weimar. Dort lernte sie, wie man Identität, Sinn und Seele in das Gefüge unserer Städte einwebt. Ihre kreative Vision erweitert sich ständig, beflügelt durch ihre Faszination für Psychologie und die leise Magie des menschlichen Verhaltens. Außerhalb des Studios speist Ana ihren schöpferischen Geist durch Zeichnen, Lesen und Laufen in der Natur. Als intuitive Beobachterin des Lebens findet sie ihre Inspiration im Draußen-Sein – wenn sie das feine Zusammenspiel menschlicher Begegnungen beobachtet und den unerzählten Geschichten der Stadt lauscht.

M1 M2 M3 M4 M5 M6 M7 M8 M9 M9 M10
M1 M2 M3 M4 M5 M6 M7 M8 M9 M9 M10

Wir nehmen regelmäßig an regionalen und internationalen Wettbewerben teil. Einige unserer Projekte wurden für ihre gestalterische Qualität, kontextbezogene Herangehensweise und nachhaltige Planung ausgezeichnet.

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Auf einem großzügigen Grundstück in Leonberg-Höfingen entsteht ein ensembleartiges Wohnquartier aus insgesamt vier Mehrfamilienhäusern mit 55 Wohneinheiten. Die Baukörper sind so angeordnet, dass klare Raumkanten definiert werden und gleichzeitig eine offene, durchgrünte Mitte entsteht. Einer der Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Teilvolumen gegliedert, wodurch die Maßstäblichkeit aufgelockert und eine feinere Einbindung in die Umgebung erreicht wird.

Das NUO

Auf einem großzügigen Grundstück entstehen zwei Mehrfamilienhäuser, die als eigenständige Baukörper konzipiert sind und zugleich ein zusammenhängendes, gemeinschaftlich geprägtes Wohnensemble bilden. Die architektonische Idee basiert auf einer klaren Struktur: Jeder Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Volumen gegliedert. Diese Differenzierung erzeugt eine maßstäbliche Anpassung an die Umgebung und verleiht dem Ensemble trotz seiner Größe eine angenehme Kleinteiligkeit. Insgesamt umfasst das Projekt 46 Wohneinheiten mit einer durchdachten Erschließungsstruktur. Die erforderlichen Stellplätze werden überwiegend in einer Tiefgarage organisiert, wodurch die oberirdischen Flächen weitgehend autofrei bleiben und als qualitätsvolle Freiräume genutzt werden können.

Neckarbogen

Gebäude F1 entsteht auf der Sommerinsel im Heilbronner Neckarbogen und versteht sich als aktives Bindeglied zwischen Karlsee und Floßhafen. Zusammen mit dem benachbarten Wohnhochhaus F4 bildet es ein harmonisches, aber klar differenziertes Ensemble im urbanen Gefüge. Der Entwurf folgt dem Leitmotiv „Natürlich. Verbunden. Miteinander auf der Sommerinsel“ und entwickelt daraus eine Architektur, die ökologische, soziale und städtebauliche Aspekte integriert. Das Erdgeschoss öffnet sich bewusst zur Stadt und schafft eine einladende Sockelzone, die vielfältige öffentliche Nutzungen bündelt. Flexible Räume für Veranstaltungen, ein Makerspace, ein Second-Hand-Laden und ein 24/7‑Supermarkt beleben den öffentlichen Raum und stärken die Nachbarschaft. Eine Wasch‑ und Gemeinschaftsküche orientiert sich zum begrünten Innenhof und wird zum alltäglichen Treffpunkt. In den Obergeschossen prägt eine ruhige, lebendige Rhythmisierung die Fassade, ergänzt durch regionale Holzbausteine, grüne Keramik und spielerische Balkone. Innen setzt das Gebäude auf Resilienz: modulare Bäder, herausnehmbare Trennwände und ein Kern aus recyceltem Beton ermöglichen flexible Grundrisse für unterschiedlichste Lebensphasen. Kreislaufwirtschaft, KfW 40 QNG, Photovoltaik und ein Biodiversitätsdach mit Gewächshaus machen F1 zu einem nachhaltigen Baustein für die Zukunft des Quartiers.

DRAG