Five Gardens

Auf einem großzügigen Grundstück in Leonberg-Höfingen entsteht ein ensembleartiges Wohnquartier aus insgesamt vier Mehrfamilienhäusern mit 55 Wohneinheiten. Die Baukörper sind so angeordnet, dass klare Raumkanten definiert werden und gleichzeitig eine offene, durchgrünte Mitte entsteht. Einer der Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Teilvolumen gegliedert, wodurch die Maßstäblichkeit aufgelockert und eine feinere Einbindung in die Umgebung erreicht wird.

Das NUO

Auf einem großzügigen Grundstück entstehen zwei Mehrfamilienhäuser, die als eigenständige Baukörper konzipiert sind und zugleich ein zusammenhängendes, gemeinschaftlich geprägtes Wohnensemble bilden. Die architektonische Idee basiert auf einer klaren Struktur: Jeder Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Volumen gegliedert. Diese Differenzierung erzeugt eine maßstäbliche Anpassung an die Umgebung und verleiht dem Ensemble trotz seiner Größe eine angenehme Kleinteiligkeit. Insgesamt umfasst das Projekt 46 Wohneinheiten mit einer durchdachten Erschließungsstruktur. Die erforderlichen Stellplätze werden überwiegend in einer Tiefgarage organisiert, wodurch die oberirdischen Flächen weitgehend autofrei bleiben und als qualitätsvolle Freiräume genutzt werden können.

48,777° N, 9,197° E
Sindelfingen

Neckarstraße 42

Das Ziel

Ein schlanker Hotelneubau, der aus der Herausforderung des Ortes eine klare architektonische Identität entwickelt.

In der Neckarstraße 42 entsteht ein Hotel, das auf ein außergewöhnlich schmales Grundstück reagiert und daraus eine präzise, elegante Architektur ableitet. Mit nur 10,5 Metern Breite und rund 82 Metern Länge formt der Baukörper eine klare städtebauliche Linie und nutzt die Rahmenbedingungen maximal aus. 135 Gästezimmer in verschiedenen Kategorien reihen sich entlang der Gebäudelänge und schaffen eine effiziente, gut belichtete Struktur. Die Lobby, das Restaurant und barrierefreie Zimmer im Erdgeschoss öffnen das Haus zum Stadtraum und bilden einen einladenden Sockel. Eine kompakte Erschließung und die klare Zonierung der Zimmer lösen die Herausforderung der schmalen Gebäudetiefe intelligent. Die rhythmische Fassadengliederung und die leicht geneigten Fensterlaibungen verleihen dem Gebäude eine subtile Dynamik und erzeugen ein wechselndes Spiel aus Licht und Schatten. Innenliegende Vorhänge sorgen für eine ruhige äußere Erscheinung und eine weiche, wohnliche Atmosphäre im Inneren. Eine Dachterrasse im obersten Geschoss ergänzt das Angebot und bietet den Gästen einen hochwertigen Aufenthaltsbereich mit Ausblick.

Form

Die Architektur des Hotels entwickelt aus der extremen Schlankheit des Grundstücks eine klare, ruhige Form, die sich selbstverständlich in den Stadtraum einfügt.

Der langgestreckte Baukörper nutzt die besondere Grundstücksgeometrie präzise aus und schafft eine eindeutige städtebauliche Kante. Das Erdgeschoss öffnet sich mit großzügigen Verglasungen zum öffentlichen Raum und macht Lobby und Restaurant sichtbar. In den Obergeschossen setzt sich die Fassade in einem ruhigen Rhythmus fort, der dem Gebäude eine klare, zeitgemäße Präsenz verleiht. Die kompakte Erschließung unterstützt die schlanke Typologie und ermöglicht eine effiziente Organisation aller Zimmer.

Organisation

Die innere Struktur des Gebäudes folgt einer präzisen Logik, die optimale Belichtung, klare Wege und komfortable Zimmer in jeder Kategorie ermöglicht.

Entlang der Längsseite reihen sich die Gästezimmer in einer klaren Struktur, während die Erschließung kompakt gehalten ist. Die schmale Gebäudetiefe wird durch eine intelligente Grundrisslösung ausgeglichen, die jedem Zimmer eine angenehme Lichtführung ermöglicht. Barrierefreie Zimmer im Erdgeschoss erweitern das Angebot und sorgen für eine inklusive Nutzung. Die Dachterrasse bildet einen zusätzlichen Aufenthaltsbereich, der den Gästen eine hochwertige Qualität und Ausblicke bietet.

Fassade

Feinsinnig gesetzte Fassadendetails und die leichte Schrägstellung der Fenster verleihen dem Gebäude eine subtile Dynamik und eine besondere Lichtstimmung.

Die rhythmische Abfolge der Fensteröffnungen prägt die äußere Erscheinung des Hotels. Die geneigten Laibungen erzeugen ein lebendiges Spiel aus Licht und Schatten, das sich je nach Tageszeit verändert. Innenliegende Vorhänge sorgen für eine ruhige, klare Fassadenwirkung und schaffen gleichzeitig eine weiche Atmosphäre in den Zimmern. Die Kombination aus funktionaler Effizienz und fein ausgearbeiteten Details verleiht dem Gebäude eine eigenständige, zeitgemäße Identität.

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Five Gardens

Auf einem großzügigen Grundstück in Leonberg-Höfingen entsteht ein ensembleartiges Wohnquartier aus insgesamt vier Mehrfamilienhäusern mit 55 Wohneinheiten. Die Baukörper sind so angeordnet, dass klare Raumkanten definiert werden und gleichzeitig eine offene, durchgrünte Mitte entsteht. Einer der Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Teilvolumen gegliedert, wodurch die Maßstäblichkeit aufgelockert und eine feinere Einbindung in die Umgebung erreicht wird.

Das NUO

Auf einem großzügigen Grundstück entstehen zwei Mehrfamilienhäuser, die als eigenständige Baukörper konzipiert sind und zugleich ein zusammenhängendes, gemeinschaftlich geprägtes Wohnensemble bilden. Die architektonische Idee basiert auf einer klaren Struktur: Jeder Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Volumen gegliedert. Diese Differenzierung erzeugt eine maßstäbliche Anpassung an die Umgebung und verleiht dem Ensemble trotz seiner Größe eine angenehme Kleinteiligkeit. Insgesamt umfasst das Projekt 46 Wohneinheiten mit einer durchdachten Erschließungsstruktur. Die erforderlichen Stellplätze werden überwiegend in einer Tiefgarage organisiert, wodurch die oberirdischen Flächen weitgehend autofrei bleiben und als qualitätsvolle Freiräume genutzt werden können.

Neckarbogen

Gebäude F1 entsteht auf der Sommerinsel im Heilbronner Neckarbogen und versteht sich als aktives Bindeglied zwischen Karlsee und Floßhafen. Zusammen mit dem benachbarten Wohnhochhaus F4 bildet es ein harmonisches, aber klar differenziertes Ensemble im urbanen Gefüge. Der Entwurf folgt dem Leitmotiv „Natürlich. Verbunden. Miteinander auf der Sommerinsel“ und entwickelt daraus eine Architektur, die ökologische, soziale und städtebauliche Aspekte integriert. Das Erdgeschoss öffnet sich bewusst zur Stadt und schafft eine einladende Sockelzone, die vielfältige öffentliche Nutzungen bündelt. Flexible Räume für Veranstaltungen, ein Makerspace, ein Second-Hand-Laden und ein 24/7‑Supermarkt beleben den öffentlichen Raum und stärken die Nachbarschaft. Eine Wasch‑ und Gemeinschaftsküche orientiert sich zum begrünten Innenhof und wird zum alltäglichen Treffpunkt. In den Obergeschossen prägt eine ruhige, lebendige Rhythmisierung die Fassade, ergänzt durch regionale Holzbausteine, grüne Keramik und spielerische Balkone. Innen setzt das Gebäude auf Resilienz: modulare Bäder, herausnehmbare Trennwände und ein Kern aus recyceltem Beton ermöglichen flexible Grundrisse für unterschiedlichste Lebensphasen. Kreislaufwirtschaft, KfW 40 QNG, Photovoltaik und ein Biodiversitätsdach mit Gewächshaus machen F1 zu einem nachhaltigen Baustein für die Zukunft des Quartiers.

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