Five Gardens

Auf einem großzügigen Grundstück in Leonberg-Höfingen entsteht ein ensembleartiges Wohnquartier aus insgesamt vier Mehrfamilienhäusern mit 55 Wohneinheiten. Die Baukörper sind so angeordnet, dass klare Raumkanten definiert werden und gleichzeitig eine offene, durchgrünte Mitte entsteht. Einer der Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Teilvolumen gegliedert, wodurch die Maßstäblichkeit aufgelockert und eine feinere Einbindung in die Umgebung erreicht wird.

Das NUO

Auf einem großzügigen Grundstück entstehen zwei Mehrfamilienhäuser, die als eigenständige Baukörper konzipiert sind und zugleich ein zusammenhängendes, gemeinschaftlich geprägtes Wohnensemble bilden. Die architektonische Idee basiert auf einer klaren Struktur: Jeder Baukörper wird durch eine leichte Versetzung in zwei Volumen gegliedert. Diese Differenzierung erzeugt eine maßstäbliche Anpassung an die Umgebung und verleiht dem Ensemble trotz seiner Größe eine angenehme Kleinteiligkeit. Insgesamt umfasst das Projekt 46 Wohneinheiten mit einer durchdachten Erschließungsstruktur. Die erforderlichen Stellplätze werden überwiegend in einer Tiefgarage organisiert, wodurch die oberirdischen Flächen weitgehend autofrei bleiben und als qualitätsvolle Freiräume genutzt werden können.

48,777° N, 9,197° E
Weitere Projekte (8)
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01

Aalen-Wasseralfingen gewonnen

2022
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„Wohnanlage Maiergasse Süd“ entsteht als zentraler Stadtbaustein in Aalen-Wasseralfingen und widmet sich unter dem Leitmotiv „Wohnen für Alle“ zu 100 Prozent dem geförderten sozialen Wohnungsbau. Die zwei geometrisch klaren Baukörper rahmen das Entree ins Quartier und verbinden gesellschaftliche Verantwortung mit hohem architektonischen Anspruch. Ein durchdachter, generationenübergreifender Wohnungsmix wird durch gemeinschaftliche Treffpunkte wie einen belebten Quartiersplatz für Urban Gardening und einen flexiblen Gemeinschaftsraum ergänzt. Die helle Gebäudehülle in warmen Erdtönen kontrastiert elegant mit Holzakzenten an den Fenstern und markanten, auskragenden Dachbalken, während weiße Staketengeländer eine luftige, warme Atmosphäre schaffen. Nachhaltig konzipiert mit Fernwärme, Solarkollektoren und einem durch Holzbaustoffe und vorfabrizierte Bäder minimierten CO²-Fußabdruck, beweist das Ensemble die Vereinbarkeit von Ressourceneffizienz und gestalterischer Qualität.

  • Straße: Maiergasse Süd
  • Ort: Aalen- Wasseralfingen
  • Nutzungsart: Sozialwohnungsbau
  • Mitarbeitende: Natalia Urrego Diaz, Frank Leubner
02

Quartier 3, Bosch-Areal

Wettbewerb — 2025
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„Quartier 3 – Alles ist Verbunden“ basiert auf der Vision eines ganzheitlichen, empathischen Wohnensembles, das soziale, ökologische und städtebauliche Systeme miteinander verwebt. Drei Baukörper formieren sich um einen zentralen, grünen Innenhof und schaffen durchlässige Übergänge zum urbanen Raum. Die Architektur spricht eine klare, von einer natürlichen Farbpalette getragene Sprache: Großzügige Öffnungen, einheitliche Balkone und eine nachhaltige Hybridkonstruktion aus Holz und Beton prägen den ehrlichen Materialcharakter, ergänzt durch mineralische Putze und perforierte Metallgeländer. Ökologische Verantwortung zeigt sich in begrünten Retentionsdächern, vertikaler Fassadenbegrünung und offen erlebbaren Regenwasser-Versickerungsmulden. Mit flexiblen Gemeinschaftsräumen im Erdgeschoss und barrierearmen, bezahlbaren Wohnungstypologien entsteht ein inklusiver Lebensraum, der städtische Vielfalt und ökologische Achtsamkeit vereint.

  • Straße: Quartier 3, Robert-Bosch-Areal
  • Ort: Rutesheim
  • Nutzungsart: Wohnquartier mit Gemeinschafts- Nutzung
  • Mitarbeitende: N, Frank Leubner
03

Raiffeisenstraße 13, 71083 Kuppingen

Leistungsphase 1-5 — 2025
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„Raiffeisenstraße 13“ realisiert eine behutsame, familiengerechte Nachverdichtung innerhalb eines gewachsenen Wohngebiets in Kuppingen. Basierend auf §34 BauGB entstehen kompakte Doppelhaushälften mit ca. 115 m² Wohnfläche, die funktionale Klarheit mit hoher Aufenthaltsqualität verbinden. Die Architektur folgt einer reduzierten, archetypischen Formensprache mit klar ausgebildeten Satteldächern. Die Fassadengestaltung lebt vom subtilen Zusammenspiel verschiedener Putzstrukturen: Ein horizontaler Kammstrichputz verleiht den Flächen eine feine Tektonik, während ruhige Putzfelder die Fensteröffnungen gezielt betonen. Realisiert im nachhaltigen KfW-40-QNG-Standard und umgeben von privaten Gartenflächen, vereint das Ensemble ökologischen Anspruch mit einer zeitlosen, erdigen Materialität.

  • Straße: Raiffeisenstraße 13
  • Ort: Kuppingen
  • Nutzungsart: Wohngebäude (Doppelhaushälfte)
  • Einheiten: 6.0
04

Am Reitweg 31, Tamm

Leistungsphase 1-5 — 2025
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„Am Reitweg 31“ realisiert eine qualitätsvolle Nachverdichtung in einem bestehenden Wohnumfeld in Tamm. Der Entwurf reagiert sensibel auf die Maßstäblichkeit der Umgebung und gliedert den Baukörper in zwei leicht zueinander versetzte Gebäudeteile, deren Staffelung das Gesamtvolumen elegant auflockert. Ein zentrales Verbindungselement sorgt für eine funktionale Erschließung und eine klare Adressbildung. Die ruhige, strenge Ordnung der gleichmäßigen Fensterachsen wird durch spielerisch versetzte Balkone dynamisch aufgebrochen. Realisiert im nachhaltigen KfW-40-QNG-Standard und eingebettet in eine intensiv begrünte, mikroklimafördernde Außenanlage, bietet das Ensemble eine zeitgemäße Antwort auf den innerörtlichen Wohnraumbedarf.

  • Straße: Am Reitweg 31
  • Ort: Tamm
  • Nutzungsart: Wohngebäude (Mehrfam.- Haus)
  • Einheiten: 18.0
05

Sulzgrieser Str. 180, 73733 Esslingen

Leistungsphase 1-5 — 2025
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„Sulzgrießer Straße 180“ zeigt, wie aus einem funktional geprägten Gewerbebau ein charakterstarkes Wohngebäude entstehen kann, ohne seine Herkunft zu verleugnen. Die architektonische Haltung basiert auf dem Prinzip des Weiterbauens: Der kompakte Baukörper behält seine reduzierte Geometrie, während eine dunkle, homogene Gebäudehülle ihm eine ruhige, präzise Präsenz verleiht. Konsequent für das Wohnen geöffnet, ergänzen großzügige Glasflächen und filigrane, vorgelagerte Balkone als klar ablesbare neue Schicht den Massivbau, ohne ihn zu dominieren. Im Inneren entstehen durchgesteckte, lichtdurchflutete Wohneinheiten, während das vorhandene Volumen unter dem geneigten Dach optimal genutzt wird. So entsteht eine robuste, nachhaltige Identität durch reine Transformation statt Ersatz.

  • Straße: Sulzgrießer Straße 180
  • Ort: Esslingen
  • Status: Baufortschritt / Umnutzung im Bestand
  • Nutzungsart: Wohngebäude
06

Daimlerstraße 6,8,10,12 73061 Ebersbach

Leistungsphase 1-5 — 2024
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„Daimlerstraße 9–12“ entsteht durch die nachhaltige Weiterentwicklung eines bestehenden Wohnensembles in Ebersbach. Vier baugleiche Gebäude werden nicht ersetzt, sondern durch eine präzise Aufstockung in Holzbauweise erweitert, sodass insgesamt 44 Wohneinheiten entstehen. Der leichte Holzbau schont Ressourcen und minimiert das Eigengewicht, während Satteldächer im KfW-40-Standard und strukturierte mineralische Putzfassaden das Ensemble prägen. Subtile Variationen in den Fassadenfarbtönen verleihen den einzelnen Häusern eine feine Identität und brechen die serielle Struktur elegant auf. Konsequente Details wie thermisch getrennte Balkone vollenden eine Architektur, die Bestand nicht überformt, sondern intelligent weiterdenkt.

  • Straße: Daimlerstraße 6,8,10,12
  • Ort: Ebersbach
  • Nutzungsart: Wohngebäude
  • Einheiten: 44.0
07

Büchsenstraße 24

Leistungsphase 1-5 — 2023
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„Büchsenstraße 24“ entsteht am historischen Hospitalplatz in Stuttgart, unmittelbar an der Hospitalkirche. Als markantes Eckgebäude mit sieben Geschossen fügt sich der Baukörper maßstäblich in die gewachsene Struktur ein und vermittelt souverän zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Statt expressiver Formen setzt der Entwurf auf klassische Prinzipien wie Proportion, Gliederung und Fassadentiefe. Während das Erdgeschoss mit einer Gastronomie den öffentlichen Platz belebt, beherbergen die oberen sechs Etagen ein Apartmenthotel mit kompakten, voll ausgestatteten Micro-Apartments und privaten Balkonen. Eine tektonisch strukturierte Fassade interpretiert historische Motive zeitgemäß neu und verleiht dem Gebäude eine ruhige, dauerhafte Identität.

  • Straße: Büchsenstraße 24
  • Ort: Stuttgart
  • Nutzungsart: Hotel + Gewerbe im EG
  • Mitarbeitende: Frank Leubner
08

Boarding Haus

Leistungsphase 1-5 — 2022
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„Seestraße 9 & 9/1“ entsteht im Sanierungsgebiet „Westliche Innenstadt“ in Herrenberg und zeigt, wie aus einer rauen Restlage an den Bahngleisen eine präzise Stadtreparatur erwachsen kann. Das Projekt vereint zwei unterschiedliche Charaktere zu einem lebendigen Micro-Living-Ensemble mit 50 Einheiten. Der Umbau transformiert ein bestehendes Bürogebäude, dessen markante Cortenstahl-Treppenanlage als industrielles Erbe zum gestalterischen Herzstück der Südfassade wird, ergänzt durch Backstein und ein begrüntes Dach. Ihm gegenüber steht der ruhige Klinker-Neubau auf einer ehemaligen Brachfläche. Ein zwischen den Baukörpern verlaufender Regenwasserkanal – bedingt durch den Hochwasserschutz des Aischbachs – wird zum Entwurfspartner und definiert als raumbildendes Element den Zwischenraum. So entsteht flexibler, voll ausgestatteter Wohnraum auf Zeit mit direktem Bahnanschluss nach Stuttgart und Tübingen.

  • Straße: Seestraße 9
  • Ort: Herrenberg
  • Nutzungsart: Gewerbe / Boardinghaus
  • Anzahl der Einheiten: 50
DRAG